
50 Jahre Else-Drenseck-Seniorenzentrum
AWO feierte Jubiläum mit Sommerfest
Das Else-Drenseck-Seniorenzentrum der AWO feiert in diesem Jahr das 50-jährige Jubiläum. Zu diesem Anlass fand am Samstag (26.6.2021) ein Jubiläums-Sommerfest statt, bei die AWO Opas, Graf Hotte Schröder, Travestie-Künstler und Silvano mit Band für Unterhaltung sorgten. Bürgermeister Kai Gera sprach Grußworte und Helmut Skiba überraschte die Mitarbeiter des Zentrums mit einer Spende über 5.000 Euro.

Heike Strauss, Leiterin des Seniorenzentrum, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die anwesenden Ehrengäste, unter anderem Bürgermeister Gera, Helmut Skiba, Mitglieder der Geschäftsführung und Vorstand der AWO sowie Karin und Heinz Drenseck, Sohn von Else Drenseck und ehemaliges Vorstandsmitglied der AWO. Die Namensgeberin war es auch, die den Bau des Hauses vorantrieb, welches am 26. Juni 1971 - also genau vor 50 Jahren - eröffnete. „Else Drensecks Konzept von 1969 hatte das Ziel, dass es wenigstens im Alter keine sozialen Unterschiede mehr geben sollte. Selbst mit der kleinsten Rente sollte man hier einziehen können“, so Strauss in einem Rückblick. Die Leiterin des Seniorenzentrums führte fort: „Könnten Mauern sprechen, könnten tausende Geschichten erzählt werden. Schöne Geschichten, traurige Geschichte, Schicksale von Menschen, aber auch viele Anekdoten und stimmungsvolle Weihnachtsfeiern.“

Zu der 50-jährigen Geschichte des Hauses gehört - so Heike Strauss - auch die Zeit der Corona-Pandemie mit geschlossene Türen, Begegnungen auf Distanz, Besucherzelte, Mitarbeiter aus allen Bereichen in Vollschutz. Veranstaltungen wie Konzerte, Gottesdienste und auch Zirkusvorstellungen fanden im Hof statt. Darunter „Rudelsingen des Steigerlied jeden Mittwochmitttag. Zum Leidwesen der Nachbarn“, sagte die Leiterin des Else-Drenseck-Seniorenzentrums - mit einem Lächeln zum letzten Satz. Heike Strauss beendete dieses Kapitel mit den Worten: „Wir sind sehr dankbar, dass unsere infizierten Bewohner und Mitarbeiter die Infektion gut überstanden haben und wir keine schweren Verläufe oder Tote zu verzeichen hatten. Der besondere Dank gilt den Mitarbeitern aus allen Bereichen für ihren vorbildlichen Einsatz während der Pandemie.“ Bürgermeister Kai Gera fügte in seinem Grußwort hinzu: „Ich bedanke mich bei der Leitung und allen Mitwirkenden, die diesen Nachmittag organisiert haben. Sie arbeiten in einem sehr fordernden Berufszweig, der ihnen sehr viel abverlangt. Und sie schaffen es trotzdem noch, besonders schöne Feste wie dieses Sommerfest auf die Beine zu stellen.“

Helmut Skiba, Gründer und Geschäftsführer der Skiba Immobilien, nutzte die Feierlichkeiten, um den Mitarbeitern ebenfalls seinen Dank für den Einsatz auszusprechen. Skiba - der mit 25 Jahren als junger Ingenieur geben wurde, bei der technischen Planung des Zentrums mitzuwirken - überreichte an Heike Strauss zudem einen Spenden-Scheck über 5.000 Euro. „Wir möchten damit speziell dem Personal dieser Einrichtung etwas zukommen lassen, die diese schweren Zeiten gemeistert haben“, sagte Helmut Skiba.
Marc Schaaf, Geschäftsführer der AWO Ruhr-Mitte übergab Frau Strauss zum Abschluss der offiziellen Teils ein Porträt der AWO-Gründerin Marie Juchacz. Danach folgten Musik und Unterhaltung mit Hotte Schröder, einer Travestie-Show und Italo-Hits mit Silvano und Band.
