
Keine Schadstoffe nach undichter Verbindung freigesetzt
Entwarnung nach Chemieunfall bei Evonik
Update, Dienstag (16.4.2024), 19:10 Uhr
Gegen 19:10 Uhr vermeldete auch die Feuerwehr Herne eine Entwarnung. Es wurde keine Gefahr festgestellt.
Update, Dienstag (16.4.2024), 16:20 Uhr
Es gibt Entwarnung: Wie Evonik-Sprecherin Alexandra Boy bestätigt, ist das Schadensereignis beendet und es besteht für die Bevölkerung keine Gefahr mehr. Die Feuerwehr ist noch mit Restarbeiten beschäftigt.
„Chemische Dämpfe wurden mit einem Wasserschleier aufgefangen, Messungen haben aber ergeben, dass keine Schadstoffe in der Luft sind“, betont Boy. Eine Art Verbindung bei einem Flansch, also bei einem Wasserhahn ähnlichen Objekt, sei undicht gewesen. Sensoren vom System hätten sofort Alarm geschlagen.
Zwei Mitarbeiter fühlten sich unwohl und sind deshalb zur Beobachtung im Krankenhaus, darüber hinaus habe es aber keine Verletzten gegeben, berichtet die Evonik-Sprecherin.
Die ursprüngliche Meldung
In Eickel hat es am Dienstagmittag (16.4.2024) gegen 13:45 Uhr einen Chemieunfall auf dem Gelände vom Konzern Evonik gegeben. Die Feuerwehr Herne warnt eindringlich vor Gefahren. Es wird vermutet, dass Schadstoffe freigesetzt wurden.

„Diese Schadstoffe können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Wenn Sie sich im betroffenen Bereich befinden, begeben Sie sich sofort in geschlossene Räume. Schließen Sie Fenster und Türen. Schalten Sie die Lüftungs- und Klimaanlagen ab. Informieren Sie Ihre direkten Nachbarn“, heißt es in einem Appell der Feuerwehr Herne.
Der Gefahrenbereich
Ein markierter Bereich, indem die Gefahrenlage besonders groß ist, erstreckt sich grob vom Hannibal-Center auf Bochumer Stadtgebiet die Dorstener Straße entlang bis zur Herzogstraße, im Westen endet der Bereich an der Edmund-Weber-Straße.
Unterdessen ist die Werksfeuerwehr im Einsatz und koordiniert die notwendigen Maßnahmen vor Ort.
