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Richtfest am neuen TMR-Rechenzentrum.

Richtfest für das neue Rechenzentrum

Drei Monate nach Baubeginn haben die Stadtwerke auf ihrem Werksgelände am Grenzweg Richtfest für den Neubau des Rechenzentrums gefeiert. "In Rekordzeit entsteht eines der modernsten und sichersten Rechenzentren im Ruhrgebiet", so Stadtwerke-Sprecherin Angelika Kurzawa. Im Herbst kann das Gebäude von der künftigen Mieterin TMR – Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet, einer Tochter der Stadtwerke, genutzt werden.

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hinten v.l. Dietmar Spohn, Ulrich Koch; vorne v.l. Peter Zöller (Architekt), Claus-Dieter Beck (Bauleiter), Stephan Hundhausen (Geschäftsführer Firma Hundhausen).

In seiner Begrüßung dankte Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch den anwesenden Handwerkern für den zügigen Baufortschritt. 400 Kubikmeter Beton sind seit März für den Rohbau verbaut worden.

Das DataCenter wird nach den Vorgaben des Prüfsiegels TÜV InterCert errichtet: Dafür legen die Stadtwerke zurzeit eine doppelte Glasfaser- und Stromversorgung mit zwei 10 kV-Trafos direkt aus dem Umspannwerk in den Neubau. Zusätzlich ist für eine Anlage zur unterbrechungsfreien Stromversorgung sowie für ein Notstromaggregat gesorgt.

Dietmar Spohn, Geschäftsführer der TMR, sagte: „Da unsere bestehenden DataCenter voll ausgelastet sind und die Nachfrage nach sicherer IT-Unterbringung nach wie vor hoch ist, sind wir froh, in Herne schnell und unkompliziert optimale Voraussetzungen gefunden zu haben."

Nach Fertigstellung des Rohbaus beginnt am Grenzweg nun der Innenausbau. Jeweils 19 Kilometer Strom- und Netzwerkkabel verbinden die Server auf den rund 1.000 Quadratmetern Technikfläche. Für eine effiziente Klimatisierung, welche die natürliche Luftströmung zwischen kalten und warmen Zonen im Gebäude nutzt, wird ein doppelter Boden eingezogen. Die Kosten für das Projekt betragen 3,2 Millionen Euro.

Mittwoch, 24. Juni 2015 | Quelle: Stadtwerke Herne