
56:77 gegen Saarlouis bedeutet das Playoff-Aus nach Spiel drei
Saison für den Herner TC beendet
Es hat nicht mehr gereicht. Im Viertelfinale der Playoffs verlor der Herner TC auch das dritte Spiel gegen die Pokalsiegerinnen der Saarlouis Royals mit 56:77. Damit ist für den Herner TC die Spielzeit 24/25 beendet. Nach zwei knappen spielen in Saarlouis fiel diesmal die Niederlage in der heimischen H2K-Arena deutlicher aus.
Mit 21 Punkten Unterschied verabschiedete man sich von den Zuschauerinnen und Zuschauern in die Sommerpause. Zur Halbzeit war man beim 34:38 noch nah dran, um mit einem Sieg ein viertes Spiel zu erzwingen, doch das 7:22 im dritten Viertel brachte bereits eine Vorentscheidung. Zudem gab es mit nur 16 Prozent eine unglückliche Quote bei den Distanzwürfen, die einfach an diesem Tag nicht durch die Reuse gehen wollten.
Das Saisonziel wurde erreicht
Insgesamt hat man mit dem Erreichen der Playoffs sein Saisonziel erreicht, doch wenn man die Chance auf mehr hat, will man diese natürlich auch nutzen. Da waren die beiden knappen Niederlagen in den ersten beiden Spielen, insbesondere im ersten Spiel mit doppelter Overtime, natürlich sehr ärgerlich.
Auch während der Saison gab es einige knappe Partien oder es fehlten leider immer wieder verletzungsbedingt Spielerinnen, die das notwendige Extra auf das Parkett gebracht hätten. So verlor man zuhause drei Partien mit fünf Punkten oder weniger. Insgesamt stand am Ende eine ausgeglichene Bilanz von elf Siegen und elf Niederlagen und Platz sechs in der Tabelle.
„Wir müssen auch ehrlich sein, zu mehr hat es diese Saison nicht gereicht“, so Marek Piotrowski, sportlicher Leiter beim Herner TC.
'Manchmal fehlte das Glück'
Jelena Skerovic zieht als Head-Coach in ihrer ersten Saison beim HTC das Fazit: „Ein Dank an unsere Fans, die uns die ganze Saison über und auch auswärts unglaublich unterstützt haben. Auch an alle Spielerinnen einen großen Dank, sie haben jedes Spiel gekämpft und alles gegeben was möglich war. Es war eine Saison mit tollen Erfahrungen und Eindrücken für mich. Wir haben unser Ziel Playoffs erreicht, doch manchmal fehlte uns einfach das notwendige bisschen Glück in manchen Situationen.“