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Buchseiten niemals mit Tesafilm kleben.

Stadtarchiv öffnete alle Türen

Tesafilm ist ganz schlimm

v.l. Alina Gränitz, Jürgen Koch.

Am Samstag (3.3.2018) öffnete das Stadtarchiv Herne, Willi-Pohlmann-Platz 1, zum ersten Mal seine Pforten, beim Tag des Archives blieb keine Tür verschlossen. Für die zahlreichen Besucher hatte das Team so manchen Schatz aus den Tiefen des Archives hervorgeholt. Wer sich schon immer einmal über die Stadtgeschichte informieren oder Ahnenforschung betreiben wollte, war hier am Samstag genau richtig.

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Buchpresse.

Außerdem wurde der Digitale Lesesaal eröffnet. „Hier haben die Besucher die Möglichkeit digital unser Archiv zu betrachten. Zwar sind momentan erst knapp zwei Prozent digitalisiert, aber wir arbeiten dran“, so Alina Gränitz, Archivarin. Im Keller des Archivs waren die über 3,5 Kilometer Akten zu bestaunen, welche sowohl die herner als auch die Wanne-Eickeler Geschichte dokumentieren.

Eva Wroblewski.

Besonderer Höhepunkt war der Einblick in die Restauration: „Tesafilm ist ganz schlimm für Bücher. Bitte benutzen sie es nicht“, mahnt Restauratorin Eva Wroblewski. Neben elektronischen Schneidemaschinen und Buchpressen stand vor Allem die traditionelle Handarbeit des Buchbindens im Fokus – eine Kunst für sich. Weitere Informationen zum Stadtarchiv gibt es hier.

Samstag, 3. März 2018 | Autor: Merlin Morzeck